Mit Heuschnupfen sind Sie nicht allein

Allergische Erkrankungen haben dramatisch zugenommen.
Innerhalb von 25 Jahren hat sich die Zahl der Allergiker in Deutschland verdoppelt. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird bald schon jeder Zweite Allergiker sein.

Heuschnupfen wird meist saisonal ausgelöst z.B. durch Blütenstaub (Pollen) von Bäumen, Gräsern und Kräutern. Pollen haben einen winzigen Durch esser und sind mit bloßem Auge nicht sichtbar. Eine einzige Pflanze produziert rießige Mengen an Pollen.


Arzneimittel richtig entsorgen

Alte und nicht mehr benötigte Arzneimittel gehören in den Hausmüll!

Die “graue Tonne” ist nicht nur der einfachste und bequemste Weg, nicht mehr benötigte Medikamente zu entsorgen, sonden auch der umweltverträglichste. Denn seit der Hausmüll fast ausschließlich den Müllverbrennungsanalgen zugeführt wird, werden die arzneilichen Wirkstoffe so zerstört, dass kein Eintrag in die Umwelt mehr erfolgen kann.

Leere Verpackungen “ganz normal” entsorgen!

Recyclingsymbole wie zum Beispiel der “grüne Punkt” , die sich auf der Verpackungen befinden, beziehen sich nur auf die Verpackung und nicht auf den Inhalt. Solche Papierverpackungen gehören in Papiertonnen oder -container. Kunststoffverpackungen in die gelbe Tonnen oder Säcke. So ist eine sinnvolle Verwertung der Verpackung sichergestellt.

Arzneimittel gehören nicht in Kinderhände!

Kinder könnten die Tabletten für bunte Bonbons halten. Deshalb ist es ratsam, die Arzneimittel mit dem anderen Hausmüll zu vermischen und nicht aus den Blisterstreifen zu drücken. Auch durch Einschlagen zum Beispiel in Zeitungspapierkönnen Arzneimittel “getranrt” werden. Spritzen und Kanülen sollten dagegen entweder in stichfesten Gefäßen gesammelt und über den Hausmüll entsorgt oder in die Apotheke abgeben werden.

Alte Arzneimittel nicht in die Toilette werfen!

Dass arzneiliche Wirkstoffe indirekt über menschliche Ausscheidungen in das Abwasser gelangen, ist nicht zu vermeiden. Doch jede Tablette und jeder Tropfen Arzneisaft, der nicht in das Abwasser und damit in den Wasserkreislauf gelangt, entlastet unsere Umwelt erherblich, denn Medikamente sind oft nur langsam oder gar nicht biologisch abbaubar und können sich in den Naturkreislauf anreichern.

Herausgeber : Landesapothekerverband Baden Würtemberg e.V